Geschichten mit Philatelie

Dauerausstellung in der Postfiliale Rankweil


Öffnungszeiten der Postfiliale :
Mo bis Fr von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

 

Briefmarkensammeln ist nicht nur das Zusammentragen von Briefmarken, auch Stempel und Belege erzählen Geschichten. Manche sind so spannend, dass Sammler sich entschließen, diese als Exponat zu präsentieren. Eine Auswahl davon stellen Mitglieder des Philatelie-Clubs Montfort jeweils drei Wochen lang in der Postfiliale Rankweil der Öffentlichkeit zur Ansicht. Dabei werden die unterschiedlichsten "Stories" angeboten. Die eine Geschichte erzählt vom Weg der Briefe, eine andere stellt das Leben einer berühmten Persönlichkeit in den Mittelpunkt. Aber auch "philosophische" Themen werden dargestellt, wie natürlich auch die Geschichte der Briefmarke als solche. Diese kleine Schau soll den interessierten Besuchern der Postfiliale Rankweil die Wartezeit verkürzen, zum Nachdenken anregen, oder einfach nur eine kleine Freude bereiten.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 31. August bis 20. September 2018

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Dornbirn
Die Einheit bestand reduziert während des gesamten Krieges: Ende Juli 1915 wurde die 4. Kompanie, September 1916 die 3. Kompanie aufgelöst. Februar 1917 wurde das Bataillon aufgelöst und in eine Kompanie umformiert. Ab April 1918 Teil des Standschützen-Bataillons Bregenz, ab Sommer 1918 der Standschützen-Gruppe Bregenz.
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Franz Zehenter
Die 4 der Übergangspostreform in England
Am 5. Dezember 1839 trat die erste Stufe der englischen Postreform in Kraft: Das Porto wurde von nun an nicht mehr nach der Anzahl der Briefbogen und nach der Entfernung berechnet, sondern nach dem Gewicht. Bis zum 9. Jänner 1840 mussten für Briefe bis zu einer halben Unze 4 Pence bezahlt werden, egal ob im Voraus oder durch den Empfänger. In diesen 36 Tagen wurde eine handschriftliche Vier angebracht oder auch ein Stempel auf den Briefen abgeschlagen, wenn die Gebühr nicht im Voraus bezahlt wurde.
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Eva Zehenter
Mythos Mona Lisa
Bereits seit 500 Jahren ist sie das berühmteste Gesicht der Welt. Wie hat sie das nur geschafft? Das Porträt der Dame Lisa lächelt von seinem Platz im Louvre auf die Touristenscharen herab. Blitzlichter der Fotoapparate, die erfreuten Ausrufe und das Gedrängel und Geschiebe der Besucher können sie nicht stören oder ermüden. Denn die vielen Schichten pigmentierter Ölfarbe auf einem 77 x 53 cm großen Stück Pappelholz werden von einem Zementgehäuse und einer kugelsicheren Panzerglasscheibe vor Vandalen geschützt.
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Ausstellungszeitraum vom 20. September bis 11. Oktober 2018

Hermann Teltscher
20. September bis 11. Oktober 2018 Stacheldraht - Ausbeutung - Vernichtung: Deutsche Lager
Mit dem Wort "Deutsche Lager" verbindet man sofort den Begriff "Konzentrationslager", was aber nur bedingt zutrifft, denn es gab auch Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager, Judenhäuser, Ghettos, Zwangsbordelle, sowie Heime für Euthanasieopfer. Historiker des Holocaust Memorial Museum in Washington dokumentierten in 13-jähriger Arbeit 42.500 Orte, an denen Menschen zur Arbeit gezwungen, gefoltert, inhaftiert oder ermordet wurden. Es gab 24 KZ-Stammlager und diesen unterstellt etwa 1.000 Außenposten und Nebenlager. Die Zahl der Kriegsgefangenenlager wird ebenfalls auf etwa 1.000 geschätzt.
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Franz Zehenter
Sozialgeschichte des Jazz: Analyse einer Situation
Während der Jazz aus dem Zusammentreffen afrikanischer bzw. afroamerikanischer Musik und Menschen mit der europäischen (Musik-)Tradition entstanden ist, nahm die Entwicklung einen durch die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägten Lauf. Die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse besonders in den USA bestimmten den Werdegang dieser Kunst. Und erst dann können wir von einer Ästhetik dieser Musik sprechen, die für den ungewohnten Hörer häufig borstig und widerspenstig erscheint.
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Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
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Ausstellungszeitraum vom 11. Oktober bis 02. November 2018

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Rankweil
Zusammensetzung: eingeteilt in 3 Kompanien mit 8 Offizieren und 371 Schützen. Während des gesamten Krieges wurde der Bestand reduziert, bereits im Juli 1915 wurde der Bataillonsstab aufgelöst, im Jänner 1916 das Bataillon in die 1. Kompanie umformiert, im Juni 1918 mit der Standschützen-Kompanie Feldkirch-Rankweil vereinigt, im Juli 1918 wurde es ein Teil der Standschützen-Gruppe II mit den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz und Feldkirch-Rankweil.
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Franz Zehenter
Penny: Farbwechsel bei der Ein-Penny-Marke von Großbritannien
Im Januar 1841 wurde nach einigen Experimenten mit Druck– und Stempelfarben mit der Herstellung von Briefmarken in roter Farbe begonnen. Einige der Platten für die Herstellung der Penny Black wurden auch für den Druck der Ein Penny Rot eingesetzt. Nachdem aber die schwarze Stempelfarbe nicht rechtzeitig ausgeliefert werden konnte, wurde die Platten für weitere Drucke in schwarz eingesetzt - Anfang Februar 1841.
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Eva Zehenter
Lebensspuren: Belle Lettres
Die Erfindung des maschinellen Buchdrucks verändert das Geschichtenerzählen. Literatur entwickelt sich zur Hochkultur und durchdringt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Auch im elektronischen und globalen Zeitalter gibt es sie nach wie vor, denn Geschichten sind ein Teil der Menschheit. Geschriebene Geschichten – ob durch einen selbst oder mit Hilfe – halten uns Menschen einen Spiegel vor. Vom Liebesgeflüster zur Gänsehaut, mit Fantasie wird die Welt in alle Richtungen ausgelotet bis zur Lösung der letzten Fragen.
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Ausstellungszeitraum vom 11. Oktober bis 02. November 2018

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Die neue Zeitrechnung
Nachdem im Kaiserreich Österreich nach Einführung der Briefmarken das Postwesen stark expandierte, ergab sich die Notwendigkeit, neue Postämter einzurichten. Diese benötigten natürlich auch jeweils neue Stempel, sodass die Menge der zum Einsatz kommenden Stempelvarianten deutlich zunahm. Im vorliegenden Exponat werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche nach Einführung der Briefmarken in Verwendung genommen wurden.
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Franz Zehenter
Aufklärung 2.0: Bröckelnde Autoritäten
Sexueller Missbrauch, Intrigen, Lügen, Repressalien: die katholische Kirche gleitet von einem Skandal in den nächsten. Kein Wunder, dass sich viele Gläubige von ihr abgewandt haben. Nicht nur im Nahen Osten finden bewaffnete Kämpfe gegen Diktatoren statt, die Menschen in Europa rufen auf den Straßen lautstark zur Unterstützung der Demokratie auf.
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Eva Zehenter
Lebensspuren: Im Anfang war das Wort
Seit es Menschen gibt, werden Geschichten erzählt. Sie beschreiben die Entwicklung der Menschen, die Veränderung von Weltanschauung und Meinungen. Viele frühe Erzählungen haben sich durch die mündliche Überlieferung erhalten und sind so zu unserem Kulturerbe geworden, zu Hütern der Tradition. Erzählen scheint unverzichtbar. Offenkundig gehört es von jeher zu den elementaren Bedürfnissen menschlicher Geselligkeit. Egal, in welcher Kultur, in welcher sozialen Klasse und welcher Epoche: überall kommen Leute zusammen, die einander erzählen und zuhören.
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Ausstellungszeitraum vom 23. November bis 14. Dezember 2018

Peter Fischlmayr
Christkindl
Briefe und Dokumente eines besonderen Postamtes - Christkindl in Oberösterreich ist jährlich Ziel tausender Briefe, u.a. Wünsche an das Christkind oder einfach nur Grüße an Freunde, Bekannte und Verwandte. Diese Post von Christkindl wird in diesem kleinen Exponat dokumentiert.
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Franz Zehenter
Penny: Etablierung der roten Ein-Penny-Marke in Großbritannien
Ab Februar 1841 wurde nur noch rote Druckfarbe eingesetzt. Parallel dazu fanden Versuche bei der Papierherstellung und der Farbmischung statt. Ausgiebige Reparaturen an den Druckplatten bereiten ein weites Feld der kleinen Verbesserungen. In der Zeit bis 1844 findet sich beinahe ausschließlich das Malteserkreuz als Entwertungsform. Die Herstellung erfolgte mit den Platten 12 bis 45.
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Eva Zehenter
Fröhliche Weihnacht überall ...
Wir feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. Lange Zeit fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen Bräuche verschiedener Herkunft, z.B. Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert).
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Ausstellungszeitraum vom 14. Dezember 2018 bis 04. Jänner 2019

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Von Eisenbahnen, Schiffen und farbigen Jägern …
Auch damals schon galt der Slogan: "Zeit ist Geld". Die schnellere Beförderung von Gütern im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnlinien ging auch am Postwesen nicht vorbei. Daher wurden in Eisenbahnzügen Postwagen mitgeführt, in denen die Beamten während der Fahrt die einlangenden Briefe bearbeiteten und mit besonderen Stempeln versahen. Auch auf Schiffen gab es solche Postannahmen und ebenfalls entsprechende Stempel. Diese, aber auch teilweise noch nicht bekannte Stempelabschläge, oder andere Besonderheiten zeigt das vorliegende Exponat.
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Franz Zehenter
Penny: Unerwarteter Aufwand
Die Herstellung der Penny Black erfordert innerhalb von neun Monaten immerhin elf Druckplatten und eine größere Anzahl von Reparaturen und Nachgravuren an diesen.
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Eva Zehenter
Leonardo da Vinci: Das Geheimnis der 10.000 Seiten
Wenn wir die Mühe auf uns nehmen, die Zeilen von rechts nach links und die Hefte von hinten nach vorne zu lesen, erfahren wir von Leonardos Kriegszügen mit dem gefürchteten Feldherrn Cesare Borgia, von abenteuerlichen Fluchten, von Ärger mit dem Papst: Der Meister aus Vinci erlebt Triumph und Scheitern, kennt Existenzangst und grenzenlosen Luxus, wird verachtet und göttlich verehrt.
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