Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Hohenems

Graf-Maximilian-Straße 23, 6845 Hohenems 
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Nach mehreren Ausstellungen in den Jahren 2014 bis 2016 anlässlich der Philatelietage hat der Philatelie-Club Montfort nun von Filialleiter Günter Fritz die Möglichkeit erhalten, eine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Postfiliale einzurichten. Es werden jeweils drei Wochen lang auf 6 m² Ausstellungsfläche Exponate des Clubs gezeigt, die Geschichten und Geschichtchen über viele unterschiedliche Themen erzählen. Die Palette reicht von der Geschichte über Religionen, Künstler und Wissenschaftler, die Postwege und wirtschaftliche Ereignisse bis zu technischen Themen. 

 

Auf unterhaltsame Art und Weise wird Wissen mit Hilfe der Philatelie nahe gebracht. Und nach drei Wochen gibt es wieder neue Geschichten. Der Weg in die Postfiliale Hohenems wird daher noch interessanter und spannender. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 06. bis 27.10.2017

Hermann Teltscher

Der rote Faden

Überlebenswillen und passiver Widerstand zog sich wie ein roter Faden durch alle Lager. Ob es sich um eigenes Lagergeld oder Lagerbriefmarken handelte oder um Sport-, Musik- oder Theatergruppen, man war bemüht, seine eigenen Kultur zu bewahren - und dies trotz Schikane und Terror.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Der weite Weg zur Moderne

Bevor Einstein und Picasso die "Moderne erfunden" haben mussten Kunst und Wissenschaft einen weiten Weg zurücklegen, der geprägt war von den verschiedensten "Zeitgeistern". Ihre Genialität bestand darin, aus dieser Vergangenheit auszubrechen und neue Wege zu gehen.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Wie gewonnen so zerronnen

Der Mythos vom Geld ist eine Geschichte der Macht. Nach Meinung vieler Fachleute ist Geld eine gesetzliche Institution, eine Erfindung der Menschen und der Gesellschaft. In der ewigen Auseinandersetzung um das Recht der Geldschöpfung plädieren sie für ein Staatsmonopol und für den Ausschluss der Privatbanken.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Württemberg

Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Anatomie eines Briefmarkenbogens

Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte. Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.

Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 27.10. bis 17.11.2017

Hermann Teltscher

Stacheldraht - Ausbeutung - Vernichtung: Deutsche Lager

Mit dem Wort "Deutsche Lager" verbindet man sofort den Begriff "Konzentrationslager", was aber nur bedingt zutrifft, denn es gab auch Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager, Judenhäuser, Ghettos, Zwangsbordelle, sowie Heime für Euthanasieopfer. Historiker des Holocaust Memorial Museum in Washington dokumentierten in 13-jähriger Arbeit 42.500 Orte, an denen Menschen zur Arbeit gezwungen, gefoltert, inhaftiert oder ermordet wurden. Es gab 24 KZ-Stammlager und diesen unterstellt etwa 1.000 Außenposten und Nebenlager. Die Zahl der Kriegsgefangenenlager wird ebenfalls auf etwa 1.000 geschätzt.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien

Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.

1 Rahmen

 

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der bunten Österreichischen Landschaft 1945-1947

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Diese Landschaftsausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem Papier gedruckt. Die Herstellung der kleineren Formate erfolgte im Rastertiefdruck, die Schillingwerte im Liniendruck. Das Papier war wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Rohstoffbeschaffung von unterschiedlicher Qualität. Interessant ist die Vielfalt der Abweichungen von der angestrebten Norm.

4 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 17.11. bis 07.12.2017

Peter Batka

Einstein/Picasso - Wissenschaft und Kunst

Sind Künstler Wissenschaftler und sind Wissenschaftler Künstler? Als im Lauf des 15. Jhdts. einige der in den städtischen Zünften organisierten Künstlerhandwerker in den Kreis der höfischen Elite aufstiegen, stellte sich diese Frage nicht

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Olympiade Innsbruck 1976

Zwölfte Olympische Winterspiele in Innsbruck: Bereits zum zweiten Mal finden diese Winterspiele nach 1964 in Innsbruck statt. Gezeigt werden Briefe und Stempel von den Testwettbewerben an den verschiedenen Austragungsorten, die Eröffnung der Spiele, die Wettbewerbe.

2 Rahmen

 

Harald Staffler

Fußachaffäre

Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.

3 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 07. bis 29.12.2017

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …

Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Fröhliche Weihnacht überall ...

Wir feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. Lange Zeit fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen Bräuche verschiedener Herkunft, z.B. Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert).

1 Rahmen

 

Peter Fischlmayr

Christkindl

Briefe und Dokumente eines besonderen Postamtes - Christkindl in Oberösterreich ist jährlich Ziel tausender Briefe, u.a. Wünsche an das Christkind oder einfach nur Grüße an Freunde, Bekannte und Verwandte. Diese Post von Christkindl wird in diesem kleinen Exponat dokumentiert.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Vom Leben des Helden

Es gibt viele Helden in den Mythen und Legenden, aber wohl keiner ist so bekannt wie Herkules. Der Sohn von Zeus und Alkmene. Die Gattin von Zeus - Hera - aber sandte Herkules bereits als Baby zwei riesengroße, giftige Schlangen, die ihn töten sollten. Herkules überlebte diesen Angriff unbeschadet.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Der Weg zur autonomen Postverwaltung

Als Rest des historischen Herzogtums Normandie, dessen Festlandgebiet heute zu Frankreich gehört, sind die Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie, sondern sind direkt als Kronbesitz (englisch crown dependency) der britischen Krone unterstellt. Diesen Sonderstatus hat sonst nur noch die Isle of Man.

Das Exponat zeigt die Entwicklung der Post von den Anfängen im 17.Jh. bis heute.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Königreich Ungarn von 1850 bis zur Einführung ungarischer Briefmarken

Bis zur Ausgabe ungarischer Briefmarken im Jahr 1871 wurden in Ungarn österreichische Briefmarken verwendet. 

In diesem Exponat wird im ersten Teil die Verwendung österreichischer Marken in Ungarn gezeigt und anschließend wird besonders die erste Ausgabe Ungarns erklärt. Sie erschien zuerst in Steindruck und danach in Kupferdruck mit zahlreichen Farbvarianten, die dargestellt werden.

1 Rahmen

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